Mensch ärgere Dich nicht!

Ärger zeigt sich in vielen Ausprägungen und Intensitäten. Wir kennen unter anderem den leichten Unmut, die schnell wieder verrauchende Wut oder ein anhaltendes und nagendes Ärgergefühl. Auch Misantropie und Bitterkeit gehören dazu. Wenn wir uns immer wieder ärgern, vielleicht sogar über immer wieder dieselben Angelegenheiten,  dann ist unser Ärger vielleicht chronisch geworden. Spätestens dann raubt uns unserer Ärger enorm viel Lebensenergie und Lebensqualität.

Doch nicht nur die Verminderung von Energie, die uns für die angenehmen Dinge des Lebens zur Verfügung stehen sollte wird vermindert. Anhaltender Ärger birgt auch gesundheitliche Risiken von Bluthochdruck bis zum Herzinfarkt.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ärger Ihre Lebensqualität beeinträchtigt oder sogar Ihre Gesundheit gefährdet, dann ist das kein Grund für weiteren Ärger, denn Ärger lässt sich gut in die Schranken weisen. Mit etwas Übung tricksen Sie Ihren Ärger aus. Welche Möglichkeiten sich dazu bieten, das lesen Sie hier.

Zuerst einmal ist es wichtig, dass Sie sich klar machen, ob die ärgerlichen Umstände durch Sie veränderbar sind oder nicht. Wenn Sie veränderbar sind, dann ist die Sache bereits gegessen. Sie ändern dann einfach die Umstände.

Leider konfrontiert uns das Leben häufig mit ärgerlichen, nicht veränderbaren Situationen. Aber Achtung: Qualifizieren Sie nicht voreilig eine Situation als unveränderbar! Beraten Sie sich mit einer oder mehren Personen Ihres Vertrauens und/oder mit einer neutralen professionellen, psychologisch geschulten Person, bevor Sie Veränderungsbemühungen als unwirksam erachten.

Sollten Sie nach reiflichen Überlegungen zu dem Schluss kommen, dass eine nicht veränderbare ärgerliche Situation vorliegt, dann haben Sie zwei Möglichkeiten. Sie ärgern sich weiter und gefährden Ihre Gesundheit und erleben eine eingeschränkte Lebensqualität, oder Sie weisen den Ärger aus Ihrem Leben. Das Letztgenannte erfordert zugegebenermaßen einige Übung.

Sie werden sicher viele Tipps kennen, wie Sie Ihren Ärger loswerden können. Die erfolgreichste Methode ist jedoch die Methode der kognitiven und emotionalen Einsicht. Dies ist leichter gesagt als getan, werden Sie jetzt vielleicht denken und ich gebe Ihnen recht: Es erfordert schon einige Kenntnis der eigenen inneren Komplexität. Und möglicherweise brauchen Sie auf dem Weg aus dem chronischen Ärger eine Person, die Sie – gleich einem Bergführer – ein Stück des Weges aus dem Ärgerlabyrinth führt.

Für jene, die es erst einmal alleine versuchen wollen, dem Ärger zu entkommen, habe ich hier ein paar der gängigsten Tipps zusammengefasst. Sollten diese Tipps bei Ihnen nicht wirken, dann liegt das nicht unbedingt an Ihnen. Die Veränderung komplexer innerer Vorgänge erfordert in den meisten Fällen ein (professionelles) Gegenüber. Doch der Alleingang ist einen Versuch allemal wert.

  • Coachen Sie sich selbst. Soll heißen, argumentieren Sie die ganze Situation mit sich selbst solange durch, bis der Ärger nachlässt.
  • Sagen Sie „Stop“, sobald der Ärger von Ihnen Besitz ergreift.
  • Lernen Sie Entspannungstechniken, z.B. Progressive Muskelrelaxation.
  • Lernen Sie Meditationstechniken

Sollte es Ihnen alleine nicht gelingen, Ihren Ärger abzuschütteln, dann finden Sie in meinem Coaching Guide (Teil 1, Teil 2 und Teil 3) eine Anleitung, wie Sie für Sie passende Anti-Ärger-TrainerInnen finden.

Falls Sie weiterführende Informationen benötigen können Sie mich auch über meine Website  www.reflekt.at kontaktieren.

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Über Irene Pollak

Mag. rer. soc. oec (Betriebswirtschaftslehre), Dipl. Lebens- und Sozialberaterin
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